Christiane Hoffmann & Tim Guldimann: Woher kommt die weltweite Instabilität?
Woher kommt die weltweite Instabilität? Steuert in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die derzeitige «Polykrise» auf eine permanente Labilität zu?
Man sei sich zu lang zu sicher gewesen, sagt Bestseller-Autorin Christiane Hoffmann. Demokratie und soziale Marktwirtschaft seien stehen geblieben – als müsse sich eine ideale Gesellschaftsform nicht fortentwickeln. Für die «Frankfurter Allgemeine» war Hoffmann Korrespondentin in Russland und im Iran, für den «Spiegel» im Hauptstadtbüro, bevor sie in Berlin 2022 bis 2025 stellvertretende Regierungssprecherin war.
Westliche Gesellschaften seien je länger, desto weniger im Lot – das sieht auch Tim Guldimann. Im Vergleich allerdings sei Europa eher stabil, während Elend und Verunsicherung in vielen Erdteilen den Alltag bestimmten. Krisendiplomat Guldimann führte heikelste Missionen durch, etwa mit dem russischen Präsidenten Boris Jelzin oder einst mit der Hamas. Er war Schweizer Botschafter im Iran und auch in Berlin: Deutsche Stabilität ist die Voraussetzung europäischer Stabilität – wird nun auch Deutschland labil?
Eine geopolitische Rundschau der Konflikte um Europa mit zwei Gästen, die viele Mächtige dieser Welt kennenlernten – und die auch am Stubentisch über Politik sprechen, denn sie sind ein Paar.
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Host: Roger de Weck Gast: Christiane Hoffmann, Tim Guldimann Produktion: Vivienne Kuster
Hinweis auf die Publikationen der Gäste